21.- 24. Mai 2014: Mehr als 500 internationale Tinnitusexperten zum Wissenschaftsaustausch in Berlin

Die Deutsche Tinnitus-Stiftung Charité ist Organisator des XI. Internationalen Tinnitus Seminars 2014 (ITS14). Vom 21. bis 24. Mai werden sich im Langenbeck-Virchow-Haus der Charité in Berlin Hunderte der weltweit führenden Tinnitus-Expertinnen und -Experten über Fortschritte in der Erforschung, der Diagnostik und der Therapie von Tinnitus austauschen. Den Anregungen von Betroffenen und Selbsthilfegruppen folgend, wird am 24. Mai 2014 eine öffentliche Veranstaltung für Interessierte, Patienten sowie deren Angehörige und Freunde, LehrerInnen und MusikerInnen angeboten. Der Kongress steht unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit.

Tinnitus ist eine der großen Volkskrankheiten, aber vermutlich die am wenigsten bekannte. Dabei gehen Schätzungen davon aus, dass es allein in Deutschland mehr als 11 Millionen Betroffene gibt.

Tinnitus kann jeder bekommen, unabhängig von Alter, Geschlecht und Beruf. Verursacht wird die Erkrankung häufig durch Lärm, aber auch durch Stress, zumal wenn die Personen an weiteren Erkrankungen wie zum Beispiel Bluthochdruck oder Diabetes leiden.

In Relation zu den großen Fallzahlen sind jedoch die Aufwendungen für Forschung und Wissenschaft noch immer verschwindend gering. Der interdisziplinäre Wissensaustausch zwischen HNO, Neurologie, Audiologie und Psychologie im Rahmen von ITS14 wird dazu beitragen, besser zu verstehen, wie Tinnitus entsteht, wo man ansetzen muss, um die Symptome zu lindern und Tinnitus irgendwann einmal heilen zu können.