Über den Standort Berlin

Die Metropole Berlin besticht nicht nur durch ihre einzigartige Geschichte, sie ist auch ein Schmelztiegel der Kulturen und nicht zuletzt einer der wichtigsten Wissenschafts- und Forschungsstandorte Europas. Die Charité mit ihrer medizinischen Fakultät beispielsweise kann auf eine über 300-jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken. Hier forschten und lehrten zahlreiche Nobelpreisträger der Medizin. Und aktuell studieren an der Universitätsklinik mehr als 7000 angehende Mediziner.

Bereits im Jahre 1874 wurde als erste Fachklinik der Charité ein Ohrenhospital gegründet. Das Tinnituszentrum Charité existiert seit 2001 und ist inzwischen mit seiner Forschungsabteilung, Ambulanz und der Tagesklinik zur größten Spezialeinrichtung Deutschlands geworden. In dem molekularbiologischen Forschungslabor erforscht das interdisziplinäre Team unter anderem die molekularbiologischen Grundlagen von Tinnitus sowie die Rolle von Lärm und Stress bei der Entstehung von Schwerhörigkeit und Tinnitus.

Dank des beeindruckenden medizinisch-wissenschaftlichen Umfelds werden Berlin und die Deutsche Tinnitus-Stiftung Charité gute Gastgeber für das Internationale Tinnitus Seminar sein. Stattfinden wird der Kongress an einem traditionsreichen Ort: im Langenbeck-Virchow-Haus mitten in der Charité. Dieses Gebäude wurde 1913 von der Berliner Medizinischen Gesellschaft zu dem Zwecke gebaut, die „wissenschaftliche Bestrebungen auf dem Gesamtgebiet der Medizin zur fördern sowie durch persönlichen Verkehr den Austausch der Ideen zu erleichtern und gemeinsame Arbeiten zu fördern". Und genau dies erwarten die Initiatoren auch vom ITS14.

Weitere Infos zum Cluster Gesundheitswirtschaft Berlin-Brandenburg: www.healthcapital.de